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==3. März 2021==
 
==3. März 2021==
 
*'''taz''': [https://taz.de/Der-Durchblick-fehlt-noch/!5750732/ ''Der Durchblick fehlt noch – Senat billigt Transparenzgesetz. Initiative und Linke fordern Nachbesserungen''] (Bert Schulz) "[...] Denn der Entwurf sehe neue Ausnahmen vor, etwa bei Schulen und Hochschulen. 'Kurz nach der Affäre um die Doktorarbeit von Franziska Giffey will der Senat Hochschulen weitgehend von Transparenzpflichten entbinden', kritisiert Arne Semsrott, Vertrauensperson des Volksentscheids Transparenz und Projektleiter von FragDenStaat. Derartige Enthüllungen wären mit dem vorliegenden Entwurf nicht mehr möglich."
 
*'''taz''': [https://taz.de/Der-Durchblick-fehlt-noch/!5750732/ ''Der Durchblick fehlt noch – Senat billigt Transparenzgesetz. Initiative und Linke fordern Nachbesserungen''] (Bert Schulz) "[...] Denn der Entwurf sehe neue Ausnahmen vor, etwa bei Schulen und Hochschulen. 'Kurz nach der Affäre um die Doktorarbeit von Franziska Giffey will der Senat Hochschulen weitgehend von Transparenzpflichten entbinden', kritisiert Arne Semsrott, Vertrauensperson des Volksentscheids Transparenz und Projektleiter von FragDenStaat. Derartige Enthüllungen wären mit dem vorliegenden Entwurf nicht mehr möglich."
 
==27. Februar 2021==
 
*'''SWR2''': [https://www.swr.de/swraktuell/manuskript-idw-giffey-100.pdf ''Interview der Woche''] &#091;Manuskript; PDF&#093; (Interview mit Franziska Giffey: Kilian Pfeffer) "SWR: [...] Frau Ministerin, ich würde gerne über das Dissertationsverfahren sprechen, das jetzt neu angestrebt wird. Ich fasse es nur noch mal kurz zusammen. Also eigentlich sollte bis Ende Februar es ja schon ein neues Gutachten zu Ihrer Arbeit geben, nachdem es schon einmal ein Gutachten gegeben hatte. Es wurde dann eine Rüge ausgesprochen. Sie durften Ihren Doktortitel behalten. Dann wurde aber beschlossen, dass die Arbeit noch mal überprüft werden soll. Und Sie haben darauf angekündigt, Ihren Doktortitel nicht mehr zu führen. Jetzt ist trotzdem ein neues Prüfgremium zusammengetreten. Was erwarten Sie da eigentlich?<br />F.G.: Na ja, zunächst einmal ist es ja schon ein sehr einmaliger Vorgang in Deutschland, dass eine Dissertation dreimal geprüft wird. Also sie wurde ja 2009/10 einmal geprüft, dann 2019. Und dann gab es eigentlich ein abgeschlossenes Verfahren. Das ist mir auch so mitgeteilt worden, ist ja ein Verwaltungsakt, der bescheidet wird. Und das Verfahren ist abgeschlossen gewesen. Und dass ein Verfahren sozusagen ein drittes Mal aufgenommen wird, um eine Arbeit zu prüfen, ist schon ein einmaliger Vorgang. Ich kann das nur so hinnehmen und ja, auch dann ein Stück weit sagen, die Prüfung dauert jetzt so lange, wie sie dauert. Sie ist abzuwarten, und ich habe keine Kenntnis über den Zeitablauf oder auch über die Mitglieder der Kommission. Das muss man jetzt abwarten. Aber für mich ist es eine Situation, in der ich sage, ich habe meine Universität damals gebeten, das zu prüfen, als die Vorwürfe kamen. Es ist ein ordentliches Verfahren durchgeführt worden. Fast ein Jahr lang hat eine hochkarätige Kommission darüber bewertet, sind zu einem Gutachten gekommen, und eine Entscheidung ist gefallen. Und diese war für mich bindend. Und dass aufgrund von Gutachten, die dann noch mal extra in Auftrag gegeben worden sind, das Ganze nun noch mal neu beginnt, damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Aber es ist nun so. Und was ich mache, ich lasse mich in meiner Arbeit als Bundesfamilienministerin davon nicht beirren. Und ich habe auch meiner Partei hier in Berlin und auch den Berlinerinnen und Berlinern ganz klar eines gesagt. Ihr und Sie könnt euch auf mich verlassen, egal was passiert. Ich mache ein Angebot für Berlin, ich stehe zur Verfügung. Ich bin bereit, all meine Kraft für diese Stadt zu geben und etwas Gutes zu bewirken. Und die Berlinerinnen und Berliner können sich entscheiden, ob sie dieses Angebot annehmen oder nicht.<br />[...]<br />SWR: Jetzt heißt es, dass es eine Wahlkampfhilfe für Sie wäre. Also die CDU erhebt diesen Vorwurf, wenn das Verfahren erst nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September abgeschlossen wäre. Wie sehen Sie das?<br />F.G.: Wissen Sie, das ist ja alles müßig, darüber zu diskutieren, was das wäre. Wir haben hier eine Universität, die den Anspruch erhebt, wissenschaftlich neutral solange zu prüfen, wie es dauert. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich in keinster Weise irgendeinen Einfluss auf dieses Verfahren habe. Ich bin da nicht eingebunden. Ich mische mich dort nicht ein. Ich bin in einer Situation, wo ich auch abwarten muss, wie der Ausgang des Verfahrens ist. Und da jetzt irgendwie was zu unterstellen, ich weiß nicht, also das hilft auch nicht weiter, ja. Und das ist ja alles letztendlich egal, wann da irgendein Ergebnis kommt. Irgendjemand wird immer sagen, ja wieso denn vorher - wieso nachher? Also die Universität hat ja selber gesagt, sie will in ihrer Unabhängigkeit eben sich die Zeit nehmen, die sie braucht. Ja, und dann ist es ja gut, wenn das unabhängig verläuft und ein unabhängiges Prüf-gremium also nun noch ein drittes Mal diese Arbeit prüft. Dann muss sich dieses Gremium die Zeit nehmen, die dafür nötig ist. Und ich werde damit umgehen, egal wann das Ergebnis kommt, und wie es dann auch aussieht."
 
 
==26. Februar 2021==
 
*'''FURIOS''': [https://furios-campus.de/2021/02/26/neues-hochschulgesetz-tief-gestapelt/ ''Neues Hochschulgesetz tief gestapelt''] (Kira Welker, Julian von Bülow) "Eine kleine sprachliche Änderung verweist währenddessen auf eine anhaltende Debatte in der Berliner Wissenschaftslandschaft: Bisher 'kann' in Täuschungsfällen der so erworbene akademische Grad wieder entzogen werden – in Zukunft 'soll' er das auch. Diese Umformulierung schränkt also das Ermessen der Hochschulleitungen beim Entzug von akademischen Graden ein. Das Präsidium der FU hatte davon zuletzt im Fall der Doktorarbeit von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey großzügig Gebrauch gemacht, als es beschloss, lediglich eine Rüge auszusprechen."
 
 
==24. Februar 2021==
 
*'''rbb24''': [https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2021/02/berlin-trend-sonntagsfrage-gruene-spd-cdu-linke-afd-fdp.html ''BerlinTrend-Analyse: Grüne punkten bei Jüngeren, SPD legt bei Älteren zu''] (Thorsten Gabriel) "80 Prozent der Befragten geben an, Giffey zu kennen. [Bettina] Jarasch kommt gerade mal auf einen Bekanntheitsgrad von 24 Prozent. Daraus lassen sich in etwa die Hausaufgaben der beiden Parteien ablesen: Die Grünen müssen dafür sorgen, dass ihre Spitzenkandidatin bekannter wird, die SPD muss vor allem die Daumen drücken, dass ihrer Spitzenkandidatin die Plagiatsaffäre um ihre Doktorarbeit nicht noch auf die Füße fällt.<br />Zwar hatte Giffey den Genossinnen und Genossen bei ihrer Wahl zur Landesvorsitzenden zugerufen: 'Ihr könnt euch auf mich verlassen' und ihnen damit signalisiert, dass sie nicht hinwerfen werde, sollte ihr der Doktortitel doch noch entzogen werden – doch für die Sozialdemokraten bleibt das ein Restrisiko. Andererseits können sie sich aber auch an fünf Fingern abzählen, dass die Wahl ohne eine Franziska Giffey für sie vermutlich noch trostloser ausgehen würde – Plagiatsaffäre hin oder her."
 
 
==17. Februar 2021 ==
 
*'''Freie Universität Berlin''': [https://www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2021/fup_21_verfahrensschritte-franziska-giffey/index.html ''Neues Prüfgremium im Prüfverfahren der Dissertation von Franziska Giffey leitet weitere Verfahrensschritte ein''] (Pressemitteilung Nr. 028/2021) "'''Im Zusammenhang mit dem Prüfverfahren der Dissertation von Franziska Giffey hat das neue Prüfgremium erneut beraten und dabei auch die Zeitpunkte für die Zusammenkünfte der nächsten Wochen festgelegt. Vor der Übergabe von Aufgaben an die einzelnen Mitglieder und dem inhaltlichen Einstieg in die Prüfung der Dissertation wies eines der Mitglieder auf eine jüngst erfolgte Übernahme einer externen Funktion hin, die zu einer Diskussion über eine Besorgnis einer Befangenheit führte. Der zuständige Promotionsausschuss des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft ersetzte dieses Mitglied vorsorglich und entsprach zudem dem Wunsch des Prüfgremiums nach zusätzlicher fachlicher und rechtlicher Expertise, sodass das Gremium nun aus sieben Mitgliedern besteht. Zum Schutz der Arbeit des Gremiums und um die Unabhängigkeit des Verfahrens zu sichern, legte das Prüfgremium fest, dass die Namen von dessen Mitgliedern bis zum Ende des Prüfverfahrens nicht bekannt gegeben werden. Das Präsidium der Freien Universität respektiert und unterstützt diese Entscheidung. Die Freie Universität wird die Öffentlichkeit über das Schlussergebnis des Prüfverfahrens informieren, zuvor jedoch grundsätzlich keine weiteren Informationen zur Arbeit des Gremiums veröffentlichen. Dieser Beschluss wurde getroffen, um die vertrauliche Zusammenarbeit in dem Verfahren nicht zu gefährden. Wie lange das Prüfverfahren dauert, steht noch nicht fest.'''"
 
 
==15. Februar 2021==
 
* '''Süddeutsche Zeitung''' (S. 10): ''Doktor Qual'' &#091;auch [https://amphtml.sueddeutsche.de/bildung/doktortitel-guttenberg-plagiat-universitaet-1.5205815 online]&#093; (Roland Preuß, Tanjev Schultz) "Manche Muster wollen nicht verblassen, auch nach Jahren nicht. Als die Vorwürfe aufkamen, sagte er: 'Ich habe die Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt.' Sie sagt: 'Ich habe diese Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.' Als die Lage immer ungemütlicher wurde, sagte er, er werde bis zum Ergebnis der Prüfung seiner Universität 'vorübergehend auf das Führen des Titels verzichten'. Sie erklärt,den Titel 'ab sofort und auch zukünftig nicht mehr zu führen'. Als die Kritiker nicht nachließen, bekam er Rückendeckung vom Parteichef. 'Ein Minister stürzt nur, wenn die Partei es will, und die Partei will nicht,' sagte der Vorsitzende. Sie wird, während ihre Universität erneut prüft, mit rund 89 Prozent der Stimmen vom Landesverband ihrer Partei zur Spitzenkandidatin gewählt. [...] Allerdings: Guttenberg wie Giffey wird in den Untersuchungsberichten ihrer Hochschulen eine Täuschung und Vorsatz (bei Giffey: bedingter Vorsatz) bescheinigt. Das Verfahren gegen Giffey hat die FU Berlin neu aufrollen müssen, weil sie die Rüge aus rechtlichen Gründen so gar nicht hätte aussprechen dürfen. [...] Karl-Theodor zu Guttenberg hat mit seinem Copy-Paste-Blendwerk letztlich einer ganzen Reihe von Kolleginnen und Kollegen Untersuchungen eingebrockt. Kaum eine Spitzenpolitiker-Arbeit, die danach nicht durchleuchtet wurde: Annette Schavan, Frank-Walter Steinmeier, Ursula von der Leyen und auch der heutige niedersächsische CDU-Vorsitzende und Vize-Ministerpräsident Bernd Althusmann hatten ein Verfahren am Hals. Nur Schavan musste zurücktreten, die anderen stehen nach mehr oder weniger nachvollziehbaren akademischen Freisprüchen weiter in der ersten Reihe. [...] Lässt man all die Fälle nach Guttenberg Revue passieren, muss man feststellen: Die Empörung ist verflogen. Wo bei Guttenberg noch Tausende demonstrierten und wütende Resolutionen das Recht der Wissenschaft einforderten, werden Prüfungsverfahren inzwischen mit einem Schulterzucken kommentiert, ausgesessen und trotz beträchtlicher unsauberer Übernahmen aus anderen Texten nicht mit dem Entzug des Doktorgrades bestraft."
 
 
==14. Februar 2021==
 
* '''Der Tagesspiegel''' (S. 14): Lesermeinung zu '''''"Im Fall Giffey ist vor allem Sorgfalt gefragt" vom 30. Januar'''''
 
**''Der Schlingerkurs der Freien Universität'': "[...] Da gibt es eine Doktorandin – politisch aktiv, stadtbekannt und beliebt. Ihr fehlt nur noch die akademische Komplettierung zu noch mehr Anerkennung und Erfolg. Ergo bringt sie fleißig 214 Seiten zu Papier, aber leider: Bei mindestens 70 (!) Seiten fehlen jegliche Angaben, woher diese Texte stammen. Das bleibt aber den professoralen Gutachtern unverständlicherweise völlig verborgen und andere müssen es später erst mühsam herausfinden. Das tun dann erfolgreich die gefürchteten schwarzen Ritter aus der Burg VroniPlag. So weit, so gut – und eigentlich auch so klar. Mit deutlichem Echo schallt ein Jubelruf aus dem Guttenberg’schen ins preußische Ländle: Ha, jetzt auch dort! [...] Der unübersehbare Schaden, der auf diese Weise für die international hervorragend beleumdete Universität entstanden ist, sollte dringend zu Konsequenzen führen, die solches intolerables Versagen in der Zukunft verhindern."<br/>''Prof. Dr.-Ing. Hubertus von Puttkamer, Berlin-Dahlem''
 
 
==11. Februar 2021==
 
*'''Süddeutsche Zeitung''': [https://www.sueddeutsche.de/kolumne/fall-franziska-giffey-herumdoktern-an-einer-doktorarbeit-1.5203569 ''Herumdoktern an einer Doktorarbeit''] &#091;Leserbriefe zum Interview [https://www.sueddeutsche.de/kultur/franziska-giffey-doktorarbeit-fu-berlin-dissertation-plagiat-plagiatsverfahren-1.5190147 "Plagiate sind eine Gefährdung von Wissenschaft"] mit dem Präsidenten der FU Berlin, Günter M. Ziegler, über den Fall Franziska Giffey&#093;
 
**'''Unvertretbar lange Prüfung''': "Was sich in der Causa der Dissertation Franziska Giffeys abspielt, kann nur noch als Trauerspiel bezeichnet werden. Seit mehr als zwei Jahren arbeiten sich diverse Kontrollgremien daran ab, eine einzige Doktorarbeit auf unsaubere Bearbeitungsfehler zu untersuchen, ganz so, als sei dies der Nabel der Welt. Dem Präsidenten der Freien Unversität Berlin (FU) fällt nichts Gescheiteres ein, dies mit dem 'diffizilen Findungsvorgang' und einer 'zeitaufwendigen, herausfordernden Detailarbeit' zu begründen.<br />[...]<br />Dass die Auswirkungen derartig unvertretbar langer Prüfverfahren im Fall Giffey und in vergleichbaren Fällen für die Betroffenen ruinös sind, liegt auf der Hand. Angesichts dessen können die Kommentare des FU-Präsidenten zu den Konsequenzen dieser systemischen Mängel nur als zynisch,bestenfalls als grenzenlos naiv bezeichnet werden."<br />''Bernd Graefe, Edewecht''
 
**'''Fragwürdige Betreuung''': "[...] Wie im Fall von Frau Giffey stellt sich deshalb die Frage: Wieso hat die Doktormutter das Plagiat nicht bemerkt? Erstens, weil sie in ihrem Fachgebiet nicht zuhause ist - hätte sie das Plagiat sonst erkennen müssen? Somit eine Frage der Kompetenz. Zweitens, weil die Arbeit nicht oder nur diagonal gelesen und überprüft wurde, also Flüchtigkeit oder Schlamperei. Drittens, weil sie überlastet ist, dann hätte sie die Begleitung des Themas nicht annehmen dürfen. Was nützen die Betreuungsprotokolle, wenn keine Quellenprüfung stattfindet?<br />Die Verurteilung, das an den Pranger Stellen der Doktoranden fällt mir zu einseitig aus. Mit den Betreuenden geht man viel zu sanft um, was ist schon eine sogenannte Rüge unter Kollegen. Da tut man sich gegenseitig nicht weh, siehe bekannte Betreuer von hochgelobten Starpolitikerinnen und -politikern."<br />''Peter Kiermeier, Furth''
 
**'''Ein Doktormutter-Problem''': "[...] 'Anders gefragt: Sollte festgestellt werden, dass da betrogen wurde, dann ist auch Frau Börzel betrogen worden?' Und die Antwort des Präsidenten: 'Ja, das ist so.' Eine folgenschwere Behauptung. Nach hochschulgesetzlicher Vorgabe ist das wesentliche Ziel eines Promotionsverfahrens die 'Befähigung des Doktoranden zu selbständiger vertiefter wissenschaftlicher Arbeit'. Die Doktormutter, Tanja Börzel, hat offenbar trotz 'sehr sorgfältiger Betreuung' - wie der FU-Präsident herausgefunden hat - nicht erkannt, dass dieses Ziel verfehlt wurde, ja dass sie 'betrogen' wurde. Sie zeichnete die Promotionsarbeit sogar mit 'Magna cum laude' aus. Wenn sie von Frau Giffey 'betrogen' wurde und das nicht erkannte, müsste man nicht die Qualifikation der Betreuerin in Frage stellen? Sollte es doch ein 'Fall Tanja Börzel' sein, wie es der Historiker Götz Aly in der ''Stuttgarter Zeitung'' ausgedrückt hat?"<br />''Prof. Dr. Konrad Löffelholz, Wiesbaden''
 
 
==10. Februar 2021==
 
*'''Frankfurter Allgemeine Zeitung''' (S. N4): ''Nehmen wir es ja nicht zu genau!'' &#091;auch [https://zeitung.faz.net/faz/geisteswissenschaften/2021-02-10/nehmen-wir-es-ja-nicht-zu-genau/569727.html online]&#093; (Patrick Bahners) "[Der Bielefelder Öffentlichrechtler Andreas] Fisahn beklagt eine Professionalisierung der Plagiatskontrolle, obwohl die Mitarbeiter von Vroniplag ehrenamtlich tätig sind. 'Es entstanden ganze Kategoriensysteme zur Verletzung wissenschaftlicher Standards, die selbst den Anschein wissenschaftlicher Wahrheit erwecken wollen.' Damit stellt er den Vorwurf in den Raum, das Bemühen um Systematisierung, das heißt: um gerechte Einordnung von Plagiaten, habe eine Pseudowissenschaft hervorgebracht. Er spricht von 'Plagiatswissenschaftlern' in Anführungszeichen, als würden [einer der Hauptmitarbeiter der Plagiatsdokumentationsseite VroniPlag Wiki, Gerhard] Dannemann und Kollegen sich selbst so nennen. Aber die dazugehörige Fußnote führt ins Leere; der angeführte Aufsatz enthält den Begriff nicht, Fisahn wird als sein Erfinder gelten müssen."
 
 
==6. Februar 2021 ==
 
*'''Berliner Morgenpost''': [https://www.morgenpost.de/kolumne/schomaker/article231494935/Franziska-Giffey-und-die-Sternsinger.html ''Franziska Giffey und die Sternsinger''] [R] (Gilbert Schomaker) "[...] Und dann droht ihr – um im Bild zu bleiben – auch noch ein Abseitspfiff vom Spielfeldrand. Diese Woche meldete sich der Präsident der Freien Universität zu Wort. Es ging wieder einmal um Giffeys Doktorarbeit.<br />Interessant ist das Interview des FU-Präsidenten Günter M. Ziegler in der 'Süddeutschen Zeitung' auch, weil er sich in den Elfenbeinturm der Wissenschaft zurückzieht. Es gehe der FU um das Primat der Wissenschaft, mit Politik und Wahlkampf wolle man nichts zu tun haben. Zitat aus dem Interview: 'Wir sind uns auch bewusst, dass wir mit unserer Prüfung von Frau Giffeys Arbeit mitten in den Wahlkampf geraten, und dieser allein wissenschaftliche Prozess darf nicht instrumentalisiert werden.' Wird er aber. Da muss man kein Vogelflugdeuter aus dem alten Rom sein."
 
 
==2. Februar 2021 ==
 
*'''Frankfurter Allgemeine Zeitung''': [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/fall-giffey-der-praesident-der-fu-berlin-bleibt-eine-klaerung-schuldig-17176368.html ''Die FU und der Fall Giffey: Finde den Fehler nicht!''] [€] (Patrick Bahners) "Er [der Präsident der Freien Universität Berlin, Günter M. Ziegler] schließt nicht aus, dass am Ende des neuen Verfahrens wieder eine Rüge stehen wird. 'Denn nicht die Rüge an sich kann als Fehler gewertet werden, sondern unsere Begründung dafür.' Das habe die juristische Überprüfung der Überprüfung ergeben. 'Wir haben erst durch die nachträglichen Rechtsgutachten vom vergangenen Sommer gelernt, dass wir das Mittel der Rüge aus juristischen Gründen so nicht hätten einsetzen dürfen.' Was Ziegler hier sagt, ist falsch. Es gibt zwei Gutachten, von Ulrich Battis und Klaus Ferdinand Gärditz. [...] Keiner der Experten vertritt die Auffassung, die Ziegler als Quintessenz aus den Gutachten zieht: dass eine Rüge zulässig sei, aber einer besseren Begründung bedürfe als von der Überprüfungskommission vorgelegt.<br />'''Kein Mittelweg als Ausweg'''<br />Nach Gärditz ist die Verhängung einer Rüge unmöglich, weil das Berliner Hochschulgesetz diese Sanktion nicht vorsieht. Battis hält es für geboten, dass die Universität in minderschweren Fällen ein milderes Mittel gebrauchen darf, um dem Dilemma zu entgehen, entweder zu streng oder gar nicht zu bestrafen. [...] Entweder die Rüge ist zulässig, oder sie ist nicht zulässig – ein Drittes gibt es nicht. [...]<br />Zulässig, aber mit besonders guter Begründung: Dieser Scheinkompromiss trägt keineswegs beiden Positionen Rechnung. [...] Die Auffassung, die 2019 vom Präsidium akzeptierte Begründung für die Rüge reiche nicht aus, kann nicht auf 'juristische Gründe' gestützt werden, sondern nur auf sachliche Mängel. Deren Feststellung setzte aber ein neues Verfahren schon voraus."
 
   
 
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Version vom 2. April 2021, 08:41 Uhr

Der Pressespiegel enthält Auszüge aus Presseartikeln (Print / online) und Hinweise auf TV- oder Radiosendungen mit deutlichem Bezug zum VroniPlag Wiki und / oder seinen bearbeiteten Fällen. Dieser Hinweis sollte vor einem Eintrag unbedingt zur Kenntnis genommen werden. Ältere Meldungen finden sich im Archiv.

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28. März 2021

  • NETZPOLITIK.ORG: Zehn Jahre Vroniplag-Wiki: Das Problem der Plagiate wird weiter ignoriert (Constanze Kurz) "Weil das strukturelle Problem der universitären Plagiate immer noch darauf wartet, in Richtung einer Lösung geschoben zu werden, kann das Jubiläum nur ein Weckruf sein. [...] Im ersten Jahr wurden insgesamt 18 Dokumentationen veröffentlicht. In den Jahren danach sind weit mehr veröffentlicht worden, nachdem systematisch nach Plagiaten in medizinischen Dissertationen gesucht wurde. Diese haben mit 99 plagiierten Arbeiten (aus Medizin und Zahnmedizin) heute auch den traurigen statistischen Spitzenplatz im VroniPlag-Wiki inne. [...] Diese medizinischen Arbeiten sind oft sehr schlank und knapp und eignen sich, das strukturelle Problem des Plagiierens zu veranschaulichen. [...] Erschreckend daran ist, dass diese Dissertationen häufig einfach Texte übernehmen, zum Beispiel die Diskussion bisheriger Forschung, ohne deren Korrektheit zu überprüfen. [...] In einer Zeit, in der ohnehin eine Wissenschaftsfeindlichkeit grassiert, sind solche plagiierten Arbeiten Wasser auf die Mühlen deren, die Wissenschaft für eine bloße Meinung halten. Und natürlich sind nicht die Menschen, die solche Arbeiten prüfen und die dreisten Fälle in einem Wiki dokumentieren, dafür zu kritisieren, sondern in erster Linie die Promovenden selbst, aber auch deren Betreuer, über die wenig gesprochen wird, und letztlich auch deren Hochschulen, die durch das nachhaltige Beschweigen des Problems mitschuldig sind. [...] Dutzende im VroniPlag-Wiki dokumentierte Fälle hinterlassen nur Kopfschütteln ob der Dreistigkeit des Betruges. Die Frage, ob jemand diese Dissertationen überhaupt gelesen hat, drängt sich immer wieder auf. Im Rückblick auf das letzte Jahrzehnt bleibt die traurige Einsicht: Leider kam keine nachhaltige Veränderung zustande [...]. Es war für viele Hochschulen damit getan, das Problem einfach zu ignorieren, ein paar freiwillige Kurse über wissenschaftliches Arbeiten anzubieten oder die Plagiatserkennung mit Softwarekäufen anzugehen. [...] Das, was eigentlich passieren sollte, nämlich die Förderung einer Kultur von akademischer Integrität, wurde leider zu selten angegangen oder auch nur versucht. [...] In der zehnjährigen VroniPlag-Wiki-Geschichte wurde die Entziehung des akademischen Grades bereits in zwanzig Fällen durch Gerichtsurteil bestätigt. Die Chuzpe muss man erstmal haben, wenn die eigene Doktorarbeit in öffentlich einsehbarer haarkleiner Dokumentation als Plagiat dokumentiert ist, dann vor ein Gericht zu ziehen, um gegen die daraufhin erfolgte Aberkennung des Doktorgrades zu kämpfen. [...] Auch weil viele im deutschen Hochschulbetrieb das Plagiieren in seiner strukturellen Dimension noch immer nicht wahrhaben wollen: Die VroniPlag-Wiki-Community wird weitermachen."

27. März 2021

  • Tichys Einblick: "Manchmal habe ich das Gefühl, Angela Merkel glaubt, sie sei die Gouvernante Deutschlands" (Interview mit Wolfgang Kubicki: Olaf Opitz) "[Frage:] Und dann noch der Brüller: 'Zitate nicht als solche gekennzeichnet'. Da brauchen wir ja nur in die Doktorarbeiten von Bundesministerin Franziska Giffey und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu schauen. Oder was meinen Sie?
    [Kubicki:] Sauberes wissenschaftliches Zitieren mit Anführungszeichen bei geistigen Werken anderer Autoren sollte schon für jeden Studenten zu guten Arbeitsgrundsätzen gehören."

25. März 2021

  • Frankfurter Allgemeine Zeitung: Mehr Strenge bei Medizin-Dissertationen (Jochen Zenthöfer) "Wissenschaftliche Standards gelten auch, wenn das an Fakultäten anderes üblich ist. Richter werden strenger bei medizinischen Doktorarbeiten. [...] Zum Verhängnis wird Christian die fehlende Zitation. Die Düsseldorfer Arbeit erwähnt er an keiner Stelle. Der dortige Kollege ist, wie 'VroniPlag Wiki' noch herausfindet, auch nicht Urheber der Gedanken; er hatte seinerseits von einer Habilitationsschrift abgeschrieben. [...] Die von Christian beschriebene Praxis an medizinischen Fakultäten ist, wenn es sie denn gibt, rechtswidrig. [...] Auch in Zukunft können einzelne Mediziner ihren Doktorgrad verlieren, selbst wenn viele andere, die ebenso schlampig gearbeitet haben, diesen behalten dürfen. Trotzdem: Die Zeit lausiger medizinischer Dissertationen scheint endgültig vorbei zu sein. [...] Und zumindest das Verwaltungsgericht Freiburg kennt bei medizinischen Doktorarbeiten kein Pardon mehr."

13. März 2021

  • Die Welt (S. 15): Nachhilfe im Programmieren [online u.d.T. Programmieren: Der Schlüssel für Erfolg im Job – hier lernen Sie die zentralen Fähigkeiten] (Mareike Knoke) "'Archäologiestudierende können mit Hilfe von Algorithmen ein System entwickeln, um Objekte zu klassifizieren. Literaturwissenschaftler oder Sprachwissenschaftler können mittels Datenanalyse den Sprachstil von Schriftstellern miteinander vergleichen', erklärt [der Mathematiker Benjamin] Säfken. Auch die inzwischen berühmte Plagiatsplattform 'VroniPlag Wiki' arbeitet nach einem ähnlichen Muster."

12. März 2021

  • Bayerische Staatszeitung (S. 25): Schluss mit dem Türöffner für Ministerposten (André Paul im Interview mit Eugénia da Conçeicāo-Heldt, Rektorin der Hochschule für Politik München) "Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bayerns früherer Landkreistagspräsident Jakob Kreidl (beide CSU) und, ganz aktuell, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD): Immer wieder versuchen Politiker, mit wissenschaftlich unzureichenden oder gar ermogelten politologischen Dissertationen an den begehrten Doktortitel zu gelangen. [...] Der ehemalige bayerische Landkreistagspräsident Jakob Kreidl (CSU) versuchte, zum Kosovo-Konflikt zu promovieren, mit dem er beruflich nie etwas zu tun hatte und wo er nur kurze Zeit persönlich vor Ort war; seine Mogelei kam ans Licht - aber ist das nicht Hybris: Es würde doch auch kein Quantenphysiker sagen, jetzt promoviere ich eben mal zur Astrophysik?"

11. März 2021

  • taz: Giffey entdeckt Berlin (Uwe Rada) "Nach ihrer Wahl mit Fraktionschef Raed Saleh zur Landesvorsitzenden der Berliner SPD trat sie lediglich mit ihrer Forderung nach den 'fünf B' vor die Presse. Zu denen gehören für Giffey 'Bauen, Bildung, Bürgernähe, beste Wirtschaft und Berlin in Sicherheit'. Berlin mit B, witzelte damals die FAZ in Anspielung auf ihre Doktorarbeit, da müsse selbst Giffey nicht abschreiben."

10. März 2021

  • Berliner Zeitung (S. 8): Plagiatsaffäre: Gremium tauscht Prüfer – Untersuchung von Giffeys Doktorarbeit dauert an [online u.d.T. Plagiatsaffäre: Neues Mitglied in Franziska Giffeys Prüfgremium [€]] (Christine Dankbar) "Die Doktorarbeit von Franziska Giffey war bereits im vergangenen Jahr von einem Gremium überprüft worden, nachdem die Plattform Vroniplag auf Plagiate in der Arbeit hingewiesen hatte. Damals hatte Giffey, die für die SPD als Spitzenkandidatin in die Abgeordnetenhauswahl geht, eine Rüge erhalten. Den Doktortitel durfte sie behalten.
    Nach mehreren weiteren Gutachten hob das FU-Präsidium diese Entscheidung auf und verfügte eine erneute Überprüfung. Kurz danach verzichtete die Politikerin selbst auf den Titel, überprüft werden muss die Arbeit dennoch."

6. März 2021

  • Der Tagesspiegel (S. 3): Auf Titeljagd [online u.d.T. Plagiatsaffäre der Familienministerin: Das ist der Mann, der Franziska Giffey stoppen könnte [€]] (Hannes Heine) "Giffey war gerade Ministerin geworden, da prüften anonyme Kritiker ihre Dissertation. Dabei kam heraus, dass Giffey andere Autoren unsauber, womöglich in betrügerischer Absicht zitiert habe. Die Prüfer von 'VroniPlag' schrieben, man habe Plagiate auf 76 Seiten gefunden. Eine Kommission der FU entschied daraufhin, Giffey 2019 eine 'Rüge' zu erteilen. Den Doktortitel durfte sie behalten, weil trotz Plagiaten das Eigenständige überwogen habe. [...] Nachdem die FU auf die 'VroniPlag'-Vorwürfe 2019 mit der Rüge reagierte, befand der Wissenschaftliche Dienst des Abgeordnetenhauses, dass die Promotionsordnung der FU gar keine Rüge vorsähe."

5. März 2021

  • Der Tagesspiegel: Doktorarbeit von Franziska Giffey: FU Berlin wechselt Mitglied der neuen Prüfkommission aus (Hannes Heine) "In dem Gremium, das die Doktorarbeit von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) nun erneut prüft, ist ein Mitglied ausgetauscht worden. Es hat sich wegen einer lokalen 'Verwaltungsfunktion' in einer Partei selbst für befangen erklärt. Das geht aus einer unveröffentlichten Antwort des Berliner Wissenschaftsstaatssekretärs Steffen Krach (SPD) auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Adrian Grasse hervor. [...]
    Demnach besteht die entsprechende Prüfkommission der Freien Universität Berlin (FU) aus sieben Experten. Vier von ihnen gehören zum Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der FU, drei sind Externe. Wie Staatssekretär Krach schreibt, habe eines der Mitglieder angegeben 'vor Kurzem eine Verwaltungsfunktion in einem Berliner Ortsverband einer Partei übernommen zu haben. Zur Vermeidung einer Besorgnis der Befangenheit wurde dieses Mitglied des Prüfgremiums vor der inhaltlichen Befassung mit der Prüfaufgabe vorsorglich durch ein neues Mitglied ersetzt'.
    [...]
    Das aktuelle, zuletzt von der FU eingesetzte Gremium tagte erstmals im Januar 2021. Nach Auskunft des Wissenschaftsstaatssekretärs sind Termine bis April gesetzt."

4. März 2021

  • Abgeordnetenhaus von Berlin (Drucksache 18 / 26763): Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Adrian Grasse (CDU) zum Thema: Verfahrensschritte im erneuten Prüfverfahren (PDF) "[Frage] 1. Welches sind die nächsten Verfahrensschritte im erneuten Prüfverfahren der Dissertation von Frau Giffey?

    Zu 1.:
    Nach Auskunft der FUB erfolgt aktuell die Bearbeitung der Prüfung durch das neue Prüfgremium. Hierfür wurden zunächst fünf weitere Sitzungstermine bis Mitte April vorgesehen.

    [Frage] 2. Welche Aufgaben werden an die einzelnen Mitglieder des Prüfgremiums vergeben?

    Zu 2.:
    Die FUB hat mitgeteilt, dass die gesamte Dissertation von allen Mitgliedern des Gremiums überprüft wird. Die Erkenntnisse aus den Überprüfungen werden abschnittsweise bearbeitet, von den arbeitsteilig jeweils beauftragten Berichterstatterinnen und Berichterstattern dargelegt und von allen Mitgliedern des Gremiums diskutiert."

3. März 2021

  • taz: Der Durchblick fehlt noch – Senat billigt Transparenzgesetz. Initiative und Linke fordern Nachbesserungen (Bert Schulz) "[...] Denn der Entwurf sehe neue Ausnahmen vor, etwa bei Schulen und Hochschulen. 'Kurz nach der Affäre um die Doktorarbeit von Franziska Giffey will der Senat Hochschulen weitgehend von Transparenzpflichten entbinden', kritisiert Arne Semsrott, Vertrauensperson des Volksentscheids Transparenz und Projektleiter von FragDenStaat. Derartige Enthüllungen wären mit dem vorliegenden Entwurf nicht mehr möglich."

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